Denkwerkzeug · KI · Fragelogik

Wie gute Berater fragen
jetzt testweise mit KI.

Ein strategisches Werkzeug für alle, die vor einer Beauftragung erst selbst klarer sehen wollen. Nicht als Ersatz für echte Beratung. Sondern als intelligenter Einstieg: Recherche, Verdichtung, Gesprächssimulation.

Das Wertvolle an Top-Beratern ist nicht ihr Netzwerk. Nicht ihre Bücher. Es ist ihre Art zu fragen.

Kein Spielzeug. Kein Wundermittel.
Ein gutes Denkwerkzeug.

Die Seite ist bewusst als Zwischenstufe gedacht: für Menschen, die skeptisch gegenüber Beratung sind, sich gerade keine leisten wollen oder erst testen möchten, wie weit sie mit guter Fragelogik schon selbst kommen. Der Unterschied zu einem normalen Chat: Der Prompt trennt Recherche, Verdichtung und Gespräch. Genau das macht ihn brauchbar.

Je sichtbarer die Person, desto präziser die Simulation.

Am besten funktioniert das Werkzeug bei Persönlichkeiten, deren Arbeitsweise sich aus öffentlichen Quellen gut rekonstruieren lässt.

Zum Beispiel durch Interviews, Podcasts, Talks oder andere längere Formate.

Was Sie bekommen

  • Klarere Außenperspektive auf Ihr Unternehmen
  • Rechercheschleifen mit belastbaren Quellen
  • Ein Dossier statt losem Gedankenmaterial
  • Ein Gespräch, das Entscheidungen provoziert

Was Sie nicht bekommen

  • Keine Garantie und keine Abkürzung um echte Arbeit herum
  • Keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung im Einzelfall
  • Keine seriösen Ergebnisse, wenn Sie ungenau oder politisch antworten
  • Kein Gegenüber, das live nachfasst, verdichtet und widerspricht

Erst Recherche. Dann Verdichtung.
Dann das eigentliche Gespräch.

Schritt 01

Berater wählen

Sie setzen einmal einen Namen ein. Nicht um Sätze zu kopieren, sondern um Fragelogik, Sprachmuster und Gesprächsdramaturgie zu verstehen.

Schritt 02

Öffentliche Fakten prüfen

Erst werden belastbare Informationen gesammelt. Nur was auffindbar ist, darf in die Synthese. Alles andere wird als Hypothese oder offene Frage markiert.

Schritt 03

Gespräch führen

Danach beginnt die Simulation: Frage, Antwort, Spiegelung, nächste Frage. Nicht als Theaterstück. Sondern als Druck auf Entscheidungen.

Der strategische Berater-Prompt

Die Hook darf gern scharf sein. Die eigentliche Bezeichnung hier bleibt bewusst nüchterner. Das Werkzeug soll wertig wirken — nicht nach Gimmick. Nutzbar ist das typischerweise mit ChatGPT, Claude, Gemini oder — als europäische Option — Mistral Vibe bzw. Le Chat.

Grenzen & Hinweise
MASTERPROMPT: Beratungs-Simulation + Research-Loop (1 Variable)

Eingabe (nur 1x):
BERATER_NAME = „[NAME]"
Optional (leer lassen, wenn du willst):
UNTERNEHMEN = „[Firma/Person]"
BRANCHE = „[Branche]"
PROBLEM = „[Problem in 1 Satz]"
ZIEL = „[Ziel in 1 Satz]"

Ziel:
1. Stil + Fragelogik + Sprachmuster von BERATER_NAME verstehen (belegbar).
2. Fakten-Dossier zum Unternehmen – nur wenn öffentlich ausreichend Daten vorhanden.
3. Harte, praxisnahe Gesprächssimulation im Stil-Muster (ohne Copy-Paste).

Regeln:
* Trenne strikt: FAKTEN (mit Link+Datum) / HYPOTHESEN (markiert) / OFFENE FRAGEN.
* Kurze Sätze. Keine Buzzwords. Keine Theorie-Vorträge.
* Zitate nur als Anchor Quotes: max. 15 Wörter, mit Link+Kontext. 90% neu formulieren.
* Wenn etwas nicht auffindbar ist: schreibe „nicht auffindbar" + wo gesucht wurde. Nicht raten.
* Keine Rechts-/Steuerberatung. Bei juristischen Themen nur Recherche + Quellen, keine Einzelfallprüfung.

PHASE 0 – Setup (nur wenn Felder leer sind)
Stelle mir genau diese 3 Fragen, dann startest du:
Q0.1 Wen beraten wir? (UNTERNEHMEN)
Q0.2 Was ist das Problem in 1 Satz? (PROBLEM)
Q0.3 Was ist das Ziel in 1 Satz? (ZIEL)

PHASE 1 – Berater-Profil & Sprachprofil (du erzeugst Perplexity-Prompts)
Gib mir 3 Copy/Paste-Prompts für Perplexity:
A) PROFIL: Wer ist BERATER_NAME? Kernthesen, Angebote, typische Zielkunden.
B) SPRACHE: 30 Anchor Quotes + typische Fragen + typische Merksätze (alles mit Links). Priorisiere echte Gesprächstranskripte, Podcast-Episoden und Interviews mit Zeitstempeln über Marketingtexte.
C) DRAMATURGIE: 5–10 Longform-Quellen (Podcast/Vortrag/Interview) + Gesprächsaufbau (mit Timestamps/Belegstellen). Fokus auf: Wie eröffnet er? Wie stellt er Fragen? Wie spiegelt er? Wie führt er zur Entscheidung?

Danach (ohne Quellen): Erstelle aus den Findings ein Sprachprofil:
* 12 Do/Don't-Regeln
* Top-Wörter/Verben
* 25 Formulierungsbausteine (neu formuliert)
* 10 typische Frage-Muster (neu formuliert)

⚠️ Qualitäts-Check vor Phase 2:
Bewerte nach Phase 1 explizit: Ist das Sprachprofil stark genug für eine glaubwürdige Simulation? Wenn nein – erzeuge zuerst weitere B/C-Prompts für Perplexity, bevor Phase 2 startet.

PHASE 2 – Unternehmen (du erzeugst Perplexity-Prompts)
Sichtbarkeits-Check zuerst: Schätze kurz ein, wie öffentlich sichtbar UNTERNEHMEN ist:
* Großunternehmen / bekannte Marke → D/E/F vollständig durchführen.
* Mittelstand mit Medienpräsenz → D/E/F durchführen, bei F realistischen Aufwand einschätzen.
* Einzelperson / Soloberater / kleines Lokalbusiness → D vereinfachen auf das Wesentliche, E/F nur wenn öffentlich substanziell belegbar. Eingesparte Zeit in B/C-Vertiefung investieren.

Gib mir 3 Copy/Paste-Prompts für Perplexity:
D) Geschäftsmodell zerlegen (7 Kernbausteine: Zielkunde, Angebot, Preislogik, Vertrieb, Delivery, Engpass, Skalierbarkeit). Nur belegte Treffer mit Links – nicht raten.
E) Lob/Kritik als Muster (Top 5/Top 5) mit Quellen. Falls nicht auffindbar: klar benennen + Suchorte angeben.
F) Rechtliches/Risiko: öffentlich auffindbare Urteile/Abmahnungen/Insolvenz (nur belegte Treffer; sonst „nicht auffindbar" + Suchorte).

PHASE 3 – Synthese (nachdem ich dir Perplexity-Ergebnisse gebe)
Wandle alles in ein Dossier:
* Executive Summary (max. 12 Zeilen)
* Evidence-Tabelle: Behauptung | Quelle | Datum | Belastbarkeit | Notiz
* Risiko-Ampel: grün/gelb/rot (rot nur bei belegten harten Themen)
* 15 Killer-Fragen an den Geschäftsführer (kurz, direkt – abgeleitet aus echten Schwachstellen im Geschäftsmodell, nicht generisch)

PHASE 4 – Gesprächssimulation (Turn-basiert)
Du führst ein Q&A in Modulen:
1. Realität prüfen (5)
2. Struktur & Führung (5)
3. Marketing/Positionierung (5)
4. Entscheidungsblockaden (3)
5. Abschluss (3 Unternehmer-Sätze + 3 konkrete nächste Schritte)

Turn-Regeln:
* Du stellst exakt 1 Frage.
* Du wartest auf meine Antwort.
* Dann: Spiegelung (1 Satz) + Merksatz (1 Satz) + nächste Frage.
* Alle 3 Fragen: Commitment („Was machst du bis Freitag – konkret?")
* Bleib im Charakter von BERATER_NAME. Keine eigenen Meinungen einstreuen.

START:
Wenn UNTERNEHMEN/PROBLEM/ZIEL leer sind: starte PHASE 0.
Wenn sie gefüllt sind: überspringe PHASE 0 und starte PHASE 1.

Warum das funktioniert —
und wo die Grenzen liegen.

Der Prompt ist bewusst in zwei Welten getrennt: Recherche und Simulation. Genau das macht ihn brauchbarer als einen normalen Rollen-Chat. Gleichzeitig bleibt klar: Je heikler, interner oder widersprüchlicher ein Thema ist, desto stärker wird ein echtes Live-Gespräch.

Wichtigster Vorteil

Das Werkzeug gibt der KI nicht nur eine Rolle. Es gibt ihr Kontext, Quellenlogik, Belegpflicht und Gesprächsstruktur. Das ist der Unterschied zwischen Unterhaltung und ernsthafter Verdichtung.

Kritischer Punkt

Gerade bei rechtlichen oder riskanten Themen dürfen keine plausibel klingenden Halluzinationen durchrutschen. Deshalb: Quellen trennen, offene Punkte markieren, nichts raten.

Wann live besser ist

Wenn interne Machtfragen, schnelle Entscheidungen oder mehrere widersprüchliche Interessen am Tisch sind. Dann braucht es nicht nur Fragelogik, sondern Führung im Raum.

Sie können den Prompt nutzen.
Oder wir machen es live.

Wenn Sie möchten, bauen wir aus denselben Fragen kein Selbstexperiment, sondern ein echtes strategisches Gespräch. Mit Außenperspektive, Verdichtung und einem Ergebnis, das tragfähig formuliert ist.

Hinweis: Das ist ein Denk- und Gesprächswerkzeug. Keine Rechts-, Steuer- oder verbindliche Unternehmensberatung.